
Die vier Damen aus Robertsfors legen zwei Jahre nach dem von vielen als "Comeback"-Album betitelten "What Leaving Is A Loving Thing" ein neues Album vor, auf dem ausschließlich Coverversionen zu finden sind. Zehn Songs, die immerhin den meisten Zuhörern eher weniger geläufig sein dürften.
Um es klar zu sagen. Schwedens beste Frauenrockband rockt und popt weiter. Zumindest hierzulande sind die Gigs von Frontfrau Marie Andersson, Johanna & Jennie Asplund sowie Drummerin Josephine Forsman weiterhin ausverkauft und ich erwäge stark, mir ein Ticket für den nächsten Stockholmer Auftritt der Band im April zu sichern.
Anfangs war ich den zehn Stücken gegenüber sehr skeptisch. Aber das Zuhören macht richtig Spaß und das Album geht ab, also warum nicht? Dusty Springfields "In Private" ist sicher das bekannteste Stück, aber Spaß machen vor allem Nummern wie "Japanese Boy" (Aneka), auf denen die Nordschwedinnen unwiderstehlich poppig und 80er klingen. Rockig und punkig wird es, wenn die Vier sich etwa "Calm Down" annehmen, eines Songs der neuseeländischen Formation Birdy, von dem ich noch nie gehört habe. Mit "Mess Around" von Redd Kross liefern Marie, Jennie, Johanna und Josephine eine wunderschöne Ballade ab.
Von Bands wie Sahara Hotnights erwartet man eigenes Material, aber dieses Album hat der Band Spaß gemacht, das merkt man, das überträgt sich auf den Zuhörer.
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